



Wildzauber Rückblick
Märchen sind ein ursprünglich mündlich überliefertes Kulturgut. Es sind Weisheiten aus dem Leben unserer Vorfahren, gespickt mit Spannung, Witz und Fantasie. Auch wenn sie aufgeschrieben und teilweise zensuriert wurden, so ist die Essenz der Märchen durch die freie Erzählung gut spürbar. Ich erzähle unglaublich gerne Märchen und hoffe allen, die sie hören ein Geschenk zu machen. Ich durfte auf wunderbare Weise erfahren, dass die Augen Erwachsener genau so leuchten können wie die der Kinder.
Hier ein paar Erinnerungen und Eindrücke

Märchenwanderung
Erlebe eine zauberhafte Märchenwanderung, bei der wir uns einem leicht erreichbaren Treffpunkt versammeln.
Gemeinsam wandern oder spazieren wir durch die Natur und halten an idyllischen Plätzen, um Geschichten und Märchen von mir zu hören. Lass die Erzählungen auf dich wirken, tausche dich mit anderen aus und geniesse die beruhigende Energie der Umgebung. Den Abschluss bildet eine letzte Geschichte an einem schönen Ort, gefolgt von einem kleinen Aperitif oder einer Suppe. Kommen Sie mit uns auf diese magische Reise!

Erzählen im Seniorenzentrum
Erzählanlässe im Seniorenzentrum sind unvergessliche, zauberhafte Momente für die Bewohner. und auch für mich selbst. Mit Spannung und Interesse lauschen sie meinen, von bekannten Märchen bis hin zu weniger bekannten Erzählungen. Selbst bei Demenzkranken leuchten die Augen, was mich selber belebt und erfreut. Es erfüllt mich mit grosser Dankbarkeit, ihnen mit diesen Erlebnissen ein Geschenk zu machen. Ich hoffe, dass ich mit meinen Märchen und Geschichten die Menschen für eine kurze Zeit in eine magische Welt entführen und ihnen so ein bisschen Leichtigkeit schenken kann.
Erzählen im Comedy Club/Lokal
Ich freue mich immer riesig wenn ich bei Albert im The Beast Comedy Club in Basel erzählen darf.
"Es war einmal, was einmal war. Wäre es nicht gewesen, würde es nicht erzählt."

Märchenfest Rudolfsteiner Schule Münchstein 2024

Ewaluli Garten



Abenteuer Nachmittag
Der Ewaluli Garten liegt in Grellingen. Nach Grundsätzen der Permakultur gehegt und gepflegt. Mit vielen Beeren, Kräuter Wild und Kulturpflanzen. Viele Plätzchen zum Verweilen und Spielen. Alle vier Elemente sind mit einbezogen. Weidenhaus. Grosser Sitz- und Feuerplatz. Ein Miniteich. Sand zum Spielen und Wasser mit kleinem Pool. Trampolin. Fahrräder, Rollbrett und Trottinette, die man auf der Privatstrasse benutzen kann. Holz und Stoffpferd (ja, wir hätten auch lieber richtig lebendige) Zahme Hühner und Hasen im Gehege. Zwei Hunde die ab und zu dabei sein dürfen.
Unser Wohnhaus steht in der Mitte, wo auch das WC zur Verfügung steht.
Die Kindern haben an diesem Nachmittag die Möglichkeit die Natur im Garten zu Endecken, experimentieren im Vordergrund. Die Kinder dürfen und sollen eigene Ideen mit- und einbringen, was sie im EWaLuLi Garten spielen wollen. Da gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Im Sand spielen mit Wasser und Steinen, mit Schaufel und Eimer. Auf Bäume klettern. Trampolinspringen. Tiere füttern und streicheln. Jurakalksteine nach Kristallen untersuchen und meisseln, Feuer machen und darauf Kochen, Mit Zwergen spielen oder auch einfach faulenzen. Ich habe auch Material (wie Seile, Ton, Werkzeug etc.), was die Kinder hervornehmen dürfen.
Auch bietet der Garten zahlreiche Schlupfwinkel und Nischen für fantasievolle Rollenspiele, Spiel mit Zwergen oder Wildtieren wie Schnecken und Käfer.
An diesen Nachmittagen gebe ich wenig Inputs und versuche Ideen von den Kindern aufzunehmen und motiviere sie achtsam, weiter zu spielen. Oft entsteht wirkliches kreatives Spiel erst nach einer Phase von Langeweile, welche meist als unangenehm empfunden wird. Ich versuche da zu helfen und zu unterstützen ohne zu fest einzugreifen.
Die Altersunterschiede der Kinder unterstützen das Abschauen/Nachahmen und so lernen sie ganz natürlich nach ihren eigenen Bedürfnissen.
Natürlich entstehen auch Konflikte. Jedes Kind trägt seine Erlebnisse und Gefühle vom Tag mit sich herum. Und manchmal entlädt sich Angestautes, manchmal heftig. Da greife ich ein, denn niemand darf zu Schaden kommen! Zum Glück haben wir unsere Sprache und können Klären und uns entschuldigen. Ich vermittle klar, wir alle sind genau so richtig wie wir sind und trotzdem machen wir Fehler und das dürfen wir auch.
Ablauf
Meist kommen die Kinder und beginnen gleich zu spielen. Um ca. 15.30 essen wir zusammen ein Zvieri.
Wir sind die ganze Zeit draussen, auch wenn es regnet oder schneit. Zum Wärmen machen wir Feuer und zum Abkühlen im Sommer haben wir Wasser und Schatten.
Das WC darf drinnen benutz werden.
Die Gruppe kann bis zu 15 Kinder umfassen. Das heisst, das einzelne Kind muss sich selbständig bewegen, seine Bedürfnisse äussern und sich an wenige, aber wichtige Sicherheitsregeln aus Achtung zu allen Lebewesen im Garten, halten können.
Die Kinder werden vom Spielen in der Natur sichtbare Spuren zeigen. Deshalb ist es ratsam, die Kinder entsprechend zu kleiden.
Den Nachmittag schliessen wir nach dem Aufräumen gemeinsam mit einem Lied/Geschichte ab und verabschieden uns.
Werte/Regeln
Es sollen sich alle beteiligten Wesen grundsätzlich wohlfühlen(Menschen/Tiere/Pflanzen) d.h. wir sind für diese Zeit eine Gemeinschaft um wollen miteinander spielen, lernen und es auch lustig haben.
Auch zum Material wird Sorge getragen und geschätzt, was da ist.
Der Schlusskreis von 5-10 Minuten ist ein MUSS


























